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Die Erhaltung von Sexpuppen hängt damit zusammen wie wir sie verwenden
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Die Sozialpsychologin Yuefang Zhou beschäftigt sich seit längerem mit dem Phänomen. Ihrer Ansicht nach ist es zu früh, um zu sagen, ob künstliche Sexpartner Fluch oder Segen seien. "Wie bei jedem neuen Produkt gibt es zunächst einmal kein Gut oder Schlecht. Es geht darum, wie wir sie benutzen", sagt die Gastforscherin der Universität Potsdam.
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Mit der dienstältesten männliche sexpuppen Anna kann keiner der Gäste mehr sein Ding machen. "Der ersten Anna wurde das Rückgrat gebrochen. Das ist Anna Nummer zwei", sagt Schwarz. Sie ist bereits mit einem Kunden auf dem Zimmer, als der andere Gast mit seiner Puppe fertig ist. Wenn die Puppen gebraucht und die Löcher mit Sperma gefüllt sind, hat Hausdame Andrea 30 Minuten Zeit, sie für den nächsten Kunden zu restaurieren. Früher hat sie in einer Fabrik und im Labor gearbeitet. Heute sagt Andrea, wie sie genau reinigt, sei das bestgehütete Geheimnis des Bordolls. Jede Nachfrage wehrt sie ab. Auch aus Angst vor drohender Konkurrenz.
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Okay, ich räume ein, dass ich heute Morgen auch ein bisschen enttäuscht war. Eigentlich hatte ich geplant, mich totzustellen. Einfach so. Etwas Besseres war mir nicht eingefallen - ich mache ich es jetzt einfach im nächsten Jahr. Hinzu komme aus psychologischer Sicht außerdem etwas noch viel Entscheidenderes: die Emotionalität. "Zuneigung oder emotionale Bindung ist eine wichtige Dimension menschlicher Sexualität - neben anderem wie Begierde und Fortpflanzung. Du kannst keine Babys mit TPE sexpuppen zeugen", sagt sie. "Es stellen sich bestimmt viele Leute vor, dass die Silikonpuppen eine echte Frau ist. Da liegen auch Dildos, die benutzt werden. Sie sehen das in Pornos und verspüren den Reiz, es an der Puppe zu sehen, die ja auch intim nachgebildet ist, wie eine Frau", sagt Schwarz. "95% Echtheit gegenüber der richtigen Frauen [sic]", schreibt "Thom Schmidt" über den Sex mit Puppe Linda in das Gästebuch.
Trotzdem könnte ich mir diesen Zustand sehr gut vorstellen. Weil ich immer mehr Spaß daran habe, neu und anders zu denken, also "outside the box", wie man auf Englisch sagt. Dabei geht es im Kern um das, was der Soziologe Niklas Luhmann "Kontingenz" genannt hat - und was Sie bitte nicht mit "Kontinenz" oder gar "Inkontinenz" verwechseln dürfen. Die Kontingenz beschreibt nicht die Wirklichkeit, die wir erleben, sondern eine Wirklichkeit, die auch möglich ist. So könnten wir uns eine andere Realität ohne Donald Trump vorstellen - aber keinen anderen Donald Trump in dieser Realität.
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